The community of the International Image Interoperability Framework™ has developed two standardized Application Programming Interfaces (APIs) to open up the access for research to high-resolution images via the internet and the data sharing between worldwide image repositories. Work in progress: this site offers access to the digitized objects via the IIIF-APIs and Mirador, an image viewer and a research workspace. It is the objective of the Bavarian State Library (BSB) to provide access to all of our 1.5 million retrodigitized works (public domain) in a IIIF compliant way. Here you can find all currently digitized medieval manuscripts (approx. 4,000) and incunabula (8,000) and approx. 810,000 newspaper issues of the BSB.

For further information:
  • Read here how to work with Mirador.
  • Information for developers about the use of our APIs.
  • Examples of third party IIIF services see here.

Found 113 object(s).

Psalter mit Kommentar (sog. Eberhard-Psalter) - BSB Clm 7355

Der Eberhard-Psalter zählt zu den ungewöhnlichsten Stücken bayerischer Buchmalerei des frühen 11. Jahrhunderts. Er enthält neben den 150 Psalmen auch Gebete, Allerheiligenlitanei, Lobgesänge und ein Glaubensbekenntnis. Einzigartig ist die Miniaturen-Doppelseite mit den monumentalen Hauptfiguren König Davids und Christi. David sitzt mit einer Leier auf einem Thron. Umgeben ist er von vier Schreibern, die sein Werk aufzeichnen. Die Kreuzigung Christi wird in besonders eindringlicher Weise dargestellt. Sie zeigt den Erlöser unmittelbar nach dem Dahinscheiden mit blutenden Wunden. Marias und Johannes Mienen spiegeln Trauer und Verzweiflung. Am Fuß des Kreuzes kniet ein betender Mönch - der Stifter oder Auftraggeber der Handschrift. Durch die direkte Gegenüberstellung von David und Christus wird dem Betrachter die zentrale Bedeutung der alttestamentarischen Psalmen in der christlichen Heilslehre vor Augen geführt. In die Bayerische Staatsbibliothek in München gelangte der Band nach der Aufhebung des Benediktinerinnenklosters Geisenfeld 1803; dort wurde er seit dem 12. Jahrhundert im Gottesdienst genutzt. Benannt ist die Handschrift nach dem Klostergründer Graf Eberhard von Ebersberg († 1045), der den Klosterfrauen die Handschrift geschenkt haben soll. Der ursprüngliche Auftraggeber der Handschrift war jedoch vermutlich Abt Reginbald von Ebersberg († 1039).

Bayerische Staatsbibliothek

2 months ago

Evangeliar - BSB Clm 23343

Das reich mit Gold, Silber und Purpur ausgestattete Evangeliar steht in der Nachfolge des ca. 60 Jahre älteren Tegernseer Evangelienbuchs Clm 18005. An diesem orientieren sich sowohl die vier Evangelistenbilder als auch die Anlage der Kanontafeln und der Zierinitialen. Text und Ausstattungen dieser Handschriften belegen sowohl die Kontinuität der Tegernseer Produktion, als auch eine gewisse Vorliebe für die Herstellung von Evangeliaren. Vermutlich wurden diese nicht alle für den eigenen Bedarf, sondern zum Teil für auswärtige Besteller gefertigt: für Klöster in Freising, Feuchtwangen oder Benediktbeuern wie die hier beschriebene Handschrift. Wegen der flächenhaft wirkenden Architekturrahmen und dem zeichnerisch-linearen Stil der figürlichen Darstellung wird die Handschrift um 1100 datiert. In der Klosterchronik von 1751 wird ein Prachteinband erwähnt, der zur Zeit der Säkularisation, in deren Verlauf die Handschrift nach München gelangte, verloren ging.

Bayerische Staatsbibliothek

2 months ago

Augustinus, Aurelius: De Genesi ad litteram - BSB Clm 15812

Im Salzburger Domkapitel entstanden ab dem zweiten Viertel des 12. Jahrhunderts viele Abschriften der Werke des Kirchenvaters Augustinus im Domskriptorium. Unter diesen Codices nimmt diese Handschrift wegen ihrer künstlerischen Ausstattung eine Sonderstellung ein. Erzbischof Eberhard I. (1147-1164) erscheint im Dedikationsbild am Anfang der Handschrift. Die ganzseitige gerahmte Federzeichnung zeigt Eberhard halb kniend vor dem übergroßen heiligen Rupert, dem Patron des Domes. Der Erzbischof überreicht ihm den Codex, der auf dem Altar neben dem Kreuz ein zweites Mal zu sehen ist. Die langen, eleganten Figuren in brauner und roter Federzeichnung stehen vor einem in grün und blau gemalten Hintergrund. Die Inschrift am linken Bildrand erläutert die Szene.

Bayerische Staatsbibliothek

2 months ago

Bibel: Neues Testament (ohne Evangelien) - BSB Clm 18128

Clm 18128 enthält das Neue Testament, jedoch ohne die vier Evangelien: Prologe und Argumenta zu den Paulusbriefen, die Paulusbriefe, die Apostelgeschichte, die kanonischen Briefe und die Apokalypse. Die dem Text vorangesetzte Miniatur zeigt den frontal in einer Ädikula thronenden Paulus, rechts und links zwei stehende junge Männer, die mit Paulus gemeinsam eine Schriftrolle halten und als seine Schüler Timotheus und Titus gedeutet werden können. Die Figurengruppen in den Rahmenfeldern stellen vermutlich die Adressaten der Paulusbriefe dar. Farbigkeit, Anlage und Ausstattung binden die Handschrift eng in die Tegernseer Buchproduktion des 11. Jahrhunderts ein. Datiert wird die Handschrift heute in das 3. Viertel des 11. Jahrhunderts.

Bayerische Staatsbibliothek

2 months ago

Victorius Aquitanus. Martianus Capella. Remigius Autissiodorensis. Gregorius Magnus - BSB Clm 14271

Die Handschrift setzt sich aus zwei unterschiedlichen Teilen zusammen. Der hintere Teil enthält die Predigten Gregors des Großen (540-604) und ist um 1100 in Süddeutschland entstanden. Der vordere Teil der Handschrift ist circa ein halbes Jahrhundert älter. Er überliefert eine Schrift des Martianus Capella (360-428) über die sieben freien Künste. Der Titel "De nuptiis Mercurii et Philologiae" ("Die Hochzeit Merkurs und der Philologie") nimmt auf die mythisch-allegorische Einkleidung des Themas Bezug: Merkur bemüht sich um die gelehrte Philologia. Als Hochzeitsgeschenk erhält Philologia sieben Dienerinnen, Personifikationen der sieben freien Künste. Den Text beschließt eine ganzseitige Federzeichnung in brauner Tinte, auf der zahlreiche antike Götter und Dämonen zu sehen sind, deren Namen z. T. auf Beischriften verzeichnet sind.

Bayerische Staatsbibliothek

2 months ago

Evangeliar - BSB Clm 17011

Diese Handschrift kam aus der Bibliothek des Prämonstratenserklosters Schäftlarn in die Münchner Bibliothek. Entstanden ist sie aber in Freising, und zwar im Auftrag des Bischofs Anno (854-875). Das ist in der Inschrift vermerkt, die in goldener und silberner Capitalis quadrata - einer auch "Monumentalkapitalis" genannten Auszeichnungsschrift - auf einem purpurgetränkten Doppelblatt eingetragen ist. Der Text der Handschrift ist an den Blatträndern mit textkritischen Noten, darunter auch griechischen Lesarten, versehen. Das Evangeliar ist mit 18 Kanontafeln, vier ganzseitigen Evangelistenbildern und sieben großen Initialen reichlich ausgestattet. Wie in den zwei anderen Freisinger Evangeliaren, die unter Anno angefertigt wurden, ist der Buchschmuck stark von der karolingischen Schule von Reims beeinflusst.

Bayerische Staatsbibliothek

2 months ago

Wigamur, Handschrift mr 13 - BSB Cgm 5249(28

Bayerische Staatsbibliothek

3 months ago

Evangelia quatuor cum prologis et capitulis - BSB Clm 6832

Das in Freising entstandene Evangeliar wurde von Bischof Ellenhard (1052/53-1078) dem um 1602 von ihm gegründeten Kollegialstift St. Andreas in Freising geschenkt. Die Handschrift war ursprünglich reich verziert. Ein Blatt mit Widmungsbild und Kanontafel wurde später entnommen und in eine andere Handschrift, Clm 6831, eingebunden. Mit Clm 6831 verbindet diese Handschrift darüber hinaus der Einband. Die Vorderdeckel sind jeweils mit zusammengehörigen byzantinischen Elfenbeintafeln verziert und werden mit vergoldeten Kupferstreifen mit eingravierten Ranken eingerahmt. Ursprünglich waren die zwei Reliefs die Seitenflügel eines Triptychons, einer dreiteiligen Relieftafel. Das zugehörige Mittelteil ziert Clm 6831, dem eine Seite dieser Handschrift zugefügt wurde. Auf dem linken Flügel ist die Verkündigung an Maria sowie Geburt und Taufe Christi zu sehen, während der rechte Flügel die Heimsuchung, die Darbringung im Tempel und den Abstieg des auferstandenen Christus in die Unterwelt zeigt. Die EIfenbeinreliefs zeigen Spuren von Vergoldung, Reste von roter Bemalung und roten griechischen Inschriften, die nur noch schwer lesbar sind. Bis 1965 befanden sich die Tafeln auf dem Rückdeckel des Evangeliars und wurden bei einer Restaurierung auf dem Vorderdeckel angebracht. Ob dies dem ursprünglichen Zustand entspricht und ob alle drei Tafeln des Triptychons sogar einmal den Einband eines einzigen Buches geschmückt hatten, lässt sich heute nicht mit Sicherheit beantworten.

Bayerische Staatsbibliothek

2 months ago

Regula S. Benedicti - BSB Clm 19408

Ora et labora - Bete und arbeite - das ist der Grundgedanke der Ordensregel des hl. Benedikt von Nursia (um 480-547). Die Benediktsregel wurde im ausgehenden 8. und frühen 9. Jahrhundert durch die Reformbemühungen Benedikts von Aniane (vor 750-821) zu der im Frankenreich allein maßgeblichen Mönchsregel. In diese Zeit fällt auch die Entstehung des hier gezeigten Codex. Um eine möglichst reine Fassung der Regel zu erhalten, hatte Karl der Große, Unterstützer der Reformen, bald nach 787 von dem Kloster Monte Cassino eine Abschrift direkt aus dem Umkreis des Benedikt von Aniane erbeten; diese diente dann als Vorlage für die Handschrift, die somit die älteste erhaltene Handschrift der Regel aus Bayern darstellen dürfte. Paläographisch lässt sich die Handschrift einem aus dem Tegernseer Codex Clm 18092 namentlich bekannten Dominicus zuordnen. Sie dürfte sich daher seit ihrer Entstehung im Benediktinerkloster Tegernsee befunden haben. 1803 gelangte sie im Zuge der Säkularisation nach München.

Bayerische Staatsbibliothek

2 months ago

Quattuor Evangelia cum imaginibus pictis SS. Evangelistarum (Evangeliar aus Michaelbeuern) - BSB Clm 8272

Die reich ausgestattete Handschrift aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts ist ein Hauptwerk der Salzburger Buchmalerei. Das Evangeliar beinhaltet Kanontafeln und prachtvolle Darstellungen der vier Evangelisten auf goldenem Hintergrund. Die Initialzierseiten sind mit goldenen ornamentalen Initialen vor purpurnem Hintergrund versehen. Die Entstehungsgeschichte des Prachtevangeliars belegt die engen Verflechtungen von Klöstern, Mal- und Schreibschulen auf heute bayerischem und österreichischem Gebiet. Während die Schreiberhand Kloster Seeon zugeordnet werden kann, stammt die malerische Ausstattung aus St. Peter in Salzburg. Die Annahme einer engen Zusammenarbeit zwischen den Skriptoria wird durch Quellen gestützt. Das Reliquienverzeichnis am Schluss des Evangeliars nennt die wichtigsten bayerischen Heiligen wie Rupert, Erentrud, Erhard, Emmeram, Wolfgang etc. Die Handschrift kam 1815 von Michaelbeuern nach München.

Bayerische Staatsbibliothek

2 months ago

Regula S. Benedicti - BSB Clm 19408

Ora et labora - Bete und arbeite - das ist der Grundgedanke der Ordensregel des hl. Benedikt von Nursia (um 480-547). Die Benediktsregel wurde im ausgehenden 8. und frühen 9. Jahrhundert durch die Reformbemühungen Benedikts von Aniane (vor 750-821) zu der im Frankenreich allein maßgeblichen Mönchsregel. In diese Zeit fällt auch die Entstehung des hier gezeigten Codex. Um eine möglichst reine Fassung der Regel zu erhalten, hatte Karl der Große, Unterstützer der Reformen, bald nach 787 von dem Kloster Monte Cassino eine Abschrift direkt aus dem Umkreis des Benedikt von Aniane erbeten; diese diente dann als Vorlage für die Handschrift, die somit die älteste erhaltene Handschrift der Regel aus Bayern darstellen dürfte. Paläographisch lässt sich die Handschrift einem aus dem Tegernseer Codex Clm 18092 namentlich bekannten Dominicus zuordnen. Sie dürfte sich daher seit ihrer Entstehung im Benediktinerkloster Tegernsee befunden haben. 1803 gelangte sie im Zuge der Säkularisation nach München.

Bayerische Staatsbibliothek

2 months ago