Die International Image Interoperability Framework™ - Community hat zwei sogenannte Application Programming Interfaces (APIs) entwickelt, die zur Standardisierung der Datenbereitstellung von hochauflösenden Bildern im Internet und dem Datenaustausch zwischen weltweit verteilten Bildrepositorien für die Forschung dienen. Das hier vorliegende Angebot auf der Basis der IIIF-APIs und der Mirador-Software, die sowohl Viewer als auch Forschungsumgebung ist, befindet sich noch im Aufbau. Es ist das Ziel der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB), sukzessive alle 1,5 Millionen urheberrechtsfreien Digitalisate zunächst im Bildformat IIIF-standardkonform im WWW bereitzustellen (die Bereitstellung der Volltexte, soweit vorhanden, ist in Planung). Sie finden hier u.a. digitalisierte mittelalterliche Handschriften (ca. 4.000) und Inkunabeln (ca. 8.000) sowie mehr als 1.000.000 Zeitungsausgaben und ca. 3.100 Ostasiatica.

Weitere Informationen:
  • Lesen Sie hier, wie Sie mit Mirador arbeiten können.
  • Hier finden Entwickler Informationen über die Verwendung unserer APIs.
  • Beispiele für IIIF-Angebote Dritter finden Sie hier.

2.203.328 Digitalisat(e) gefunden.

Prachteinband zum sog. Stephanus-Codex - BSB Clm 21585#Einband

Ein roter Seidensamit mit geritztem Muster, der im 11. Jahrhundert in Byzanz entstanden ist, bildet den originalen Einband. Auf dem Vorderdeckel ist ihm ein Silbereinband mit applizierten vergoldeten Figuren aus dem 13. Jahrhundert aufgesetzt, die eine ältere Elfenbeintafel im Zentrum rahmen. // Caroline Smout, 2017

Bayerische Staatsbibliothek

vor 2 Monaten

Messingeinband zum Evangeliar - Clm 16003#Einband

Bei diesem spätmittelalterlichen Messingeinband aus dem Augustinerchorherrenstift St. Nikola bei Passau handelt es sich um ein Pendant zum Einband von Clm 16002. Die aus getriebenem vergoldetem Messing modellierte Figur im Mittelfeld weist einen Kopf aus Bergkristall auf, der an die Verwendung antiker Spolien denken lässt. // Caroline Smout, 2017

Bayerische Staatsbibliothek

vor 2 Monaten

Prachteinband zum Evangeliar (Codex Aureus) - BSB Clm 14000#Einband

Dieser Prachteinband, der durch seine Fülle von Schmucksteinen und Perlen und den Glanz getriebener Goldreliefs besticht, stellt ein Hauptwerk der karolingischen Goldschmiedekunst dar. Die Steine und Perlen, die durch ihre symmetrische und rhythmische Anordnung die Fläche gliedern, werden von außerordentlichen Fassungen gehalten. Neben den kunstvoll gearbeiteten Fassungen zeichnet sich der Einband durch den Schmuck von feinem Filigranwerk, Zellenverglasung und Goldgranulation aus. Auf spätere Werke der Einbandkunst hat dieser Prachteinband bedeutsamen Einfluss ausgeübt. // Caroline Smout, 2017

Bayerische Staatsbibliothek

vor 2 Monaten

Messingeinband zum Evangelistar - Clm 16002#Einband

Bei diesem spätmittelalterlichen Messingeinband aus dem Augustinerchorherrenstift St. Nikola bei Passau handelt es sich um ein Pendant zum Einband von Clm 16003. Die aus getriebenem vergoldetem Messing modellierte Figur im Mittelfeld weist einen Kopf aus Bergkristall auf, der an die Verwendung antiker Spolien denken lässt. // Caroline Smout, 2017

Bayerische Staatsbibliothek

vor 2 Monaten

Buchkasten zum Uta-Codex - BSB Clm 13601#Buchkasten

Mit Goldfiligran, Edelsteinen und Emails besetzter Eichenholzbuchkasten mit Silberleisten, vermutlich aus dem 11. Jahrhundert. Die zeitliche Einordnung ist schwierig, da der Buchkasten mehrfach umgearbeitet wurde. Das getriebene Goldblech in der Mitte des Buchkastens zeigt Christus Pantokrator. Nach späterer Hinzufügung der vier Evangelisten-Symbole blieb der Kasten vermutlich seit dem 13. Jahrhundert weitestgehend unverändert. // Karl-Georg Pfändtner, 2016

Bayerische Staatsbibliothek

vor 2 Monaten

Prachteinband zum Evangeliar - Clm 9476#Einband

Dieser spätmittelalterliche bayerische Goldschmiedeeinband aus vergoldetem Silberblech ist durch eine Kreuzigungsdarstellung im Mittelfeld und durch reichhaltiges Filigranwerk in den Rahmen bestimmt, das symmetrisch angeordnete Schmucksteine und Emails umrankt. Als Spolie wurde eine römische Kamee aus dem 4. Jahrhundert verwendet. // Caroline Smout, 2017

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vor 2 Monaten

Prachteinband zum Reichenauer Evangeliar - BSB Clm 4454#Einband

Von einem unbekannten Goldschmied in Reichenau oder Regensburg im Auftrag Heinrichs II. Anfang des 11. Jahrhunderts gefertigter Einband mit zentralem Gemmenkreuz und auffälligem Amulettstein im Achat mit arabischen Buchstaben. Der von Heinrich II. dem Bamberger Dom geschenkte Einband weist teilweise auf die Hofschule Karls des Kahlen zurückgehende künstlerische Merkmale auf. Außergewöhnlich sind blütenförmige Gebilde, die in dieser Art bisher an anderen Goldschmiedeobjekten unbekannt sind. // Karl-Georg Pfändtner, 2017

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vor 2 Monaten

Prachteinband zum Evangeliar Ottos III. - BSB Clm 4453#Einband

Ein unbekannter Goldschmiedekünstler vermutlich aus dem süddeutschen Raum fertigte den Prachteinband mit goldenem Buchdeckel um das Jahr 1000. Der 1726 vom Bamberger Goldschmied Lochner restaurierte Einband befand sich ursprünglich wohl im Besitz Ottos III. und wurde von Heinrich II. dem Dom zu Bamberg geschenkt. Der Vorderdeckel mit byzantinischer Elfenbeintafel ist mit reich besetztem Goldblech überzogen; bemerkenswert ist auch die Verwendung außerordentlich reiner Edelsteine. // Karl-Georg Pfändtner, 2016

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vor 2 Monaten

Prachteinband zum Perikopenbuch Heinrichs II. - BSB Clm 4452#Einband

Dieser Prachteinband der ottonischen Epoche zählt zu den weltweit bedeutendsten Exemplaren; als Spolien wurden unter anderem eine karolingische Elfenbeintafel, mittelbyzantinische sowie ottonische Emails verwendet. // Karl-Georg Pfändtner, 2016

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vor 2 Monaten

Prachteinband zum Evangeliar - BSB Clm 4451#Einband

Der Prachteinband zeigt auf dem mit Goldblech beschlagenen und reich mit Edelsteinen und Perlen verzierten Vorderdeckel eine Elfenbeintafel mit der Darstellung der Taufe Christi, auf dem mit rotem Samt überzogenen Rückdeckel eine Tafel mit der Verkündigung an Maria und der Geburt Christi. Herkunft und Datierung der Elfenbeintafeln sind umstritten. // Karl-Georg Pfändtner, 2016

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vor 2 Monaten

Goldschmiedeeinband zum Evangelistar - BSB Clm 10017#Einband

Ende des. 15./ Anfang des 16. Jhs. entstandender Silbereinband. Holzdeckel mit dunkelbraunem Lederüberzug, Goldprägung auf Rücken, hinterem Deckel (Bordüre) und Innenkanten der Deckel. Vorderdeckel mit Silberabdeckung und aufgesetzten silbernen, teilweise vergoldeten Figuren in Relief. // Karl-Georg Pfändtner, 2016

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vor 2 Monaten

Elfenbeineinband zum Evangeliar - BSB Clm 6832#Einband

Bei diesem mittelalterlichen Goldschmiedeeinband mit Elfenbein aus dem Kanonikerstift St. Andreas in Freising handelt es sich um ein Pendant zum Einband von Clm 6831. Beide Deckel gehören unmittelbar zusammen, ursprünglich war der Vorderdeckel von Clm 6831 wohl Bestandteil dieses Prachteinbandes. Das Mittelfeld bilden zwei als Spolie verwendete byzantinische Elfenbeintafeln aus dem späten 10. Jahrhundert, die von Rahmenleisten aus vergoldetem und graviertem Kupferblech, die aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts stammen, umgeben sind. // Caroline Smout, 2017

Bayerische Staatsbibliothek

vor 2 Monaten

Elfenbeineinband zum Evangelistar - BSB Clm 21586#Einband

Den Kern dieses Einbandes aus dem 17. Jahrhundert bildet eine als Spolie verwendete Elfenbeintafel, die Ende des 10. / Anfang des 11. Jahrhunderts entstanden ist. Vorwiegend aus dem 17. Jahrhundert stammen die Goldschmiedearbeiten, die den das Elfenbein umfangenden Rahmen zieren. Doch finden sich unter ihnen auch ältere Stücke aus dem 13. Jahrhundert. Trotz der heterogenen Teile hat dieser Elfenbeineinband eine einheitliche Wirkung.

Bayerische Staatsbibliothek

vor 2 Monaten

Goldschmiedeeinband zum Evangeliar - BSB Clm 28321#Einband

Dieser Goldschmiedeeinband wurde im 19. Jahrhundert im historisierenden Stil geschaffen. Mit dem thronenden Christus im Mittelfeld und der umgebenden Kreuzform aus vergoldeten Metallstreifen mit Schmucksteinen greift er Formen aus dem Mittelalter auf. Bis in jüngere Zeit wurde die Auffassung vertreten, dass der Einband aus dem 12. Jahrhundert stammt und im 15. Jahrhundert erneuert wurde. // Caroline Smout, 2017

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vor 2 Monaten